[x] Aktuell
KOPF ODER ZAHL
Eine filmische Recherche von Reinhard Manz (Regie) und
Andreas Weber (Produktion), 2019
 


 
Reservationen ber den Link: https://www.luzern-derfilm.ch
 
KOPF ODER ZAHL - Luzern der Film
 
"Tiefste Unternehmenssteuern der Schweiz".
Mit diesem Alleinstellungsmerkmal versucht der Kanton Luzern seit 2012 neue Firmen anzulocken. Die Regierung hofft, dass so viele neue Firmen dazu kommen, dass aus weniger Ertrag pro Firma mehr Steuereinnahmen generiert wird. Noch ist diese Rechnung im Kanton Luzern nicht aufgegangen.

Die Politik der knappen Kasse dient in der Folge dazu, die Leistungen und Strukturen des Kantons nach Sparpotential zu durchkmmen. Da, wo es die gesetzlichen Grundlagen zulassen, wird gespart: Bei den Lhnen der Lehrer und Staatsangestellten, bei der Polizei, bei der Prmienverbilligung der Krankenkasse, bei Sozialausgaben, bei Stipendien, bei der Kultur usw.

"Mehr Freiheit, weniger Staat" war die Parole der Neoliberalen schon in den 80iger Jahren. Der Staat soll so schlank wie mglich werden. Steueroptimierung ist angesagt. Das internationale Kapital sucht seine Schlupflcher. Die Zentralschweizer Kantone mischen weltweit ganz vorne mit und bieten legale Nischen.

Auf internationalen Druck der OECD werden nun gewisse Steuerprivilegien nicht mehr geduldet und der Bund versucht mit der Steuervorlage 17, das Geschftsmodell Schweiz in die Zukunft zu retten.   Menschen aus Politik und Wirtschaft, die aus unterschiedlichen Standpunkten dazu Stellung beziehen. Mit ihrer berzeugung setzen sie sich dafr ein, was sie unter Lebensqualitt in ihrem Kanton verstehen. Die Sparmassnahmen der Regierung führten zu Unverstndnis und Widerstand bei den Betroffenen. In kreativen Aktionen geben sie ihrem Unmut Ausdruck. Auch sie setzen sich ein für ihren Kanton.

"Kopf oder Zahl Luzern der Film" stellt den richtigen Leuten die richtigen Fragen und erhlt Antworten, die berraschen, die erhellen, die bestrzen und neue Fragen   Kopf oder Zahl - Luzern der Film ein Beitrag zum Dialog ber die Werte in unserer Gesellschaft.    

 
aktualisiert: 07.01.2019

[x] MitarbeiterInnen
Erich Busslinger Piet Esch Julian Gresenz Judith Huber Angelo Alfredo Ldin Reinhard Manz Uri Urech Andreas Weber

 
Erich Busslinger
Druckversion
 
E-Mail: ebusslinger(at)pointdevue.ch


 

 

 
1949 geboren. Lebt in Basel. 1972-78 Studium Kunstpdagogik an der Schule fr Gestaltung Luzern, Kunstgeschichte und Ethnologie an der Universitt in Zrich.
Seither als freischaffender Kunstler ttig.
Auslandaufenthalte in Paris, Florenz, Genua, Moskau, Berlin.
Dozent fr Video und Kunstprojekte an der Hochschule fr Gestaltung und Kunst in Basel.
Mitglied von point de vue audiovisuelle produktionen, Basel
Autor und Realisator von Film- und Medienkunstprojekten.

Eine Auswahl von Arbeiten:
Ausstellungen
Ricercar Bildinstallation, Shedhalle Zrich, 1985 * Iris Ein Klangbild, interaktive Installation, Aargauer Kunsthaus, Aarau, 1986 * Membran Neue Rume Berlin, 1988 * Zeit-Alter, Videoinstallation, Trmrume Baden, 1993 * Inland Archiv "La Svizzera in giro per l'Italia", Videoinstalation Triest, Rom, Venedig, Mailand in Koproduktion mit dem Schweizer Institut Rom, 2007
Musikperformances
2+1 Musikstcke fr Saxophon, FRI ART at LA MAMA, New York, 1985 * PENDEL Musikperformance mit live-Elektronik, Peterskirche Basel, SRF, 1990 * ANDROGYNA Ruine Genf, FRI ART, Fribourg, Kunsthaus Oerlikon, Zrich, Aargauer Kunsthaus, Aarau, 1991
 
Interdisziplinre Projekte
Le soldat Tanztheaterstck (Regie, Bhnenbild) Reithalle Basel, 1993 * Absence, Tanztheaterstck (Regie, Bhnenbild) Reithalle Basel, 1996 * Wanderlust ein urbanes Fernsehprojekt, point de vue/VIPER Basel, 2001
 
Video/Film
Der Tiegel S-8/Video, 17'30min 1984 * Die Wendezeit S-8/Video, 14'30min 1985 * Iris Videoinstallation, 10min/loop 1986 * Sol Videoinstallation, 60min/loop 1987 * Ball suchen Video, 14min 1988 * An der Mauer Video, 5min 1989 * Das Kunsthotel Video, 40 min 1989 * Asyut Video, 5min 1990 * Gesichter 1/Gesichter 2 Video, 4min 1990 * Moi non plus Musikvideo, 5min * Vorspiel Video, 5min 1992 * Moskau Journal dokumentarischer Videoessay, 44min 1995 * Transit Signapore Videoinstallation, 60min/loop 2002 * Inland Archiv Zehn Bildgeschichten, 150min, in Koproduktion mit SRF 2003 * Inland Archiv ein dreistndiges Nachtprogramm auf 3sat, 180min 2003 * aufnahmen I - IV 10min, in Koproduktion mit SRF 2006 * FRITZ HAUSER_KLANGWERKER Musik-Dokumentarfilm ber den Schlagzeuger und Komponisten Fritz Hauser, 62min, in Koproduktionmit SRF, 3sat 2011

Verschiedene Preise und Auszeichnungen u.a.
Eidgenssischer Preis fr Kunst. Kiefer-Hablitzel Preis fr Kunst. Werkjahr fr bildende Kunst des Aargauer Kuratorium. Auslandstipendium der Stadt Zrich fr Paris und Genua. Auslandstipendium fr Paris des Aargauer Kuratorium. Auslandstipendium ARTE/CMS fr Moskau. Werkjahr fr Film/Video des Aargauer Kuratorium. Preis des Kantons Luzern, VIPER Internationales Festival fr Film Video und neue Medien Luzern.

Medienkunstarbeiten von Erich Busslinger befinden sich in verschiedenen Sammlungen u.a. Kunsthaus Zrich, Aargauer Kunsthaus Aarau, Kunstmuseum Bern, Muse des Beaux Arts Lausanne, Kunstmuseum Basel, Medienkunstsammlung Basel-Landschaft "dotmov.bl", mediaartbase.de, Bundesamt fr Statistik Neuchtel, Schweizer Institut Rom.