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Bild Uri Urech: La Tarasque.
 
Tarascon ist eine Kleinstadt im Rhonetal zwischen Avignon und Arles gelegen. Dort trieb einst ein riesiger Drache sein Unwesen. Er verschlang sowohl Vieh als auch Wanderer und Jungfrauen. Die Bewohner der Ortschaft, damals noch ein Dorf, waren verzweifelt. Also marschierten sechzehn der tapfersten Mnner an die Ufer der Rhone, in dem sich die Tarasque befand, um den Drachen zu bekmpfen. Die Hlfte der Mnner wurde vom Feuerstrahl des Drachen verbrannt, die restlichen flchteten.
Die Dorfbewohner beschlossen, den Knig um Hilfe zu bitten. Aber dieser hatte andere Probleme. Die edlen Ritter meinten, dass die Tarasque lediglich dumme Bauern auffre und der ganze Aufwand sich nicht lohne, da der Drache keinen Schatz bewache und auch keine Jungfrau, die zu gewinnen wre.
Zur gleichen Zeit legte ein kleines Schiff bei Saint-Maries-de-la Mer an. Eine junge Frau in einem weien Kleid kam an Land. Es handelte sich um die Heilige Martha. Die Bewohner von Tarascon baten die Heilige um Hilfe.
So ging sie an den Fluss, setzte sich auf einen groen Stein am Ufer und begann zu singen. Von der zarten Stimme Marthas bezaubert, tauchte die Tarasque aus dem Fluss auf und legte sich hin, um dem Lied zu lauschen. Martha sang, bis der Drache einschlief. Dann nahm sie ein Seil und band es dem Untier um den Hals.
Die Menschen von Tarascon waren verngstigt, als sie St. Martha mit ihrem alten Feind, der jetzt zahm wie ein Welpe war, die Strae entlangkommen sah. Doch die Angst schlug um in Wut und Rachsucht. Die Einwohner bestraften den Drachen fr die jahrelange Unterdrckung und bewarfen ihn mit Steinen. St. Martha wollte das aufgebrachte Volk aufhalten, als die Tarasque unvermittelt tot zu Boden sank.
 
Jedes Jahr zu Pfingsten wird in Tarascon das Tarasquefest veranstaltet. Darber hinaus ist der Drache im Wappen der Stadt zu sehen.
Die Dinosauriergattung Tarascosaurus wurde nach dem Fabeltier benannt.
(zitiert aus: Wikipedia)
 
 
aktualisiert: 04.08.2019

[x] GenossenschafterInnen
Erich Busslinger Lea Frhlicher Angelo Alfredo Ldin Reinhard Manz Jonas Schaffter Franz Schnyder Hansmartin Siegrist Uri Urech Andreas Weber

 
Rita Ziegler
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E-Mail: rizie(at)gmx.de


 

 

 
1950    geboren in Basel, Schweiz.
 
1972-76
Studium der Bildhauerei an der Hochschule der Knste, Berlin bei Prof. Max Rose, G.Ohlwein.
 
1972
Grndung einer freien Theatergruppe Birne-Theater fr Kinder". Zehn Jahre Theaterarbeit, als Schauspielerin und Co-Autorin. Bau von Puppen und Masken fr Theater und Film.
 
1973-82
Herstellung und Spiel der Puppen Ratz und Rbe" fr die Sendereihe Rappelkiste", ZDF.
 
1982-94
Drehbuchautorin mehrerer Spielfilme im Kinderprogramm von SFB und ZDF fr die Sendereihen: Morgen schon", Bettkantengeschichten", Hals ber Kopf", Karfunkel"; Co-Regie und dramaturgische Begleitung diverser Spielfilmproduktionen.
 
1989-95
Freie redaktionelle Mitarbeiterin bei der Sendereihe Karfunkel", Redaktion "Kleine Reihen" im ZDF.
 
1996
Dokumentarische Mrchenerzhlung fr den SFB Die versteckte Prinzessin".
 
1997-2001
Dramaturgische Beratung bei der Firma B. & T. Gleichzeitig entstehen bildhauerische Arbeiten, Skulpturen in Gips, Terrakotta & Bronze.
 
1998
Bezug eines Ateliers in Berlin Mitte. Verschiedene Ausstellungen in Berlin, Leipzig, Basel, Zrich.
 
2002
Dokumentarfilm ber ein Beisetzungsritual auf Bali Wir haben den Krper nur geborgt".